Jahresanalyse
Diese Zahlen, sind die Stimmbeteiligungen im Schnitt der Kantone pro Jahr. Man sieht das es je nach Jahr zu schwanken kommen kann. Für eine Trendermittlung ist dies unübersichtlich. Besser ist die unten folgende Jahrzehntanalyse.
Jahrzehntanalyse
Bei der Einführung der Volksabstimmung in den 1880er Jahren, lag die Stimmbeteiligung im Schnitt bei 60% und verlor stetig an Bedeutung, bis zum Tiefpunkt in den 1910er Jahren bei 50%.
1919 wurde das Verhältniswahlrechtes eingeführt. Dies hatte zur folgen das, dass undemokratischen 1 1/2 Parteiensystems (1 Liberale Partei zu 1/2 Konservative Partei) überwunden wurde. Diesen Demokratie schub, hat zur folge, dass zwischen 1920 und 1950 die Volksabstimmung die meisten Stimmberechtigten prozentual an die Urne gebracht hat. Die Stimmberechtigung lag im Schnitt bei 60%.
Ab 1950 fing ein Absturz an Interessen für Volksabstimmungen einzuleiten. 1950 lag die durchschnittliche Stimmbeteiligung nur noch bei 51% als den Wert wie in 1910er Jahren und in 1960er Jahren sogar nur noch bei 45%.
Die 1980er Jahren waren der Tiefpunkt für die Schweizer Volksabstimmungen. Die durchschnittliche Stimmbeteiligung lag bei 40%.
In den 1990er Jahren gab es eine Trendwende. Das Interesse an Schweizer Volksabstimmung stieg wieder. In den 2010er Jahren lag bei 50%. Das sind 10% mehr als in den 1990er Jahren.